Martin Keller verbrachte den größten Teil seiner Karriere als Maschinenbau Ingenieur.
Er entwickelte technische Lösungen für industrielle Anwendungen. Doch jedes Wochenende stand er vor demselben Problem wie Millionen andere Grillfans:
Einen völlig eingebrannten Grillrost wieder sauber zu bekommen.
„Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mehr Zeit damit verbringe, meinen Grill zu reinigen, als darauf zu grillen.“
Also tat er das, was Ingenieure am besten können:
Er entwickelte seine eigene Lösung.
Sein Ziel war klar: Eine kompakte, elektrische Grillbürste, die selbst hartnäckige Verkrustungen in wenigen Minuten entfernt – ohne lose Drahtborsten, die sich lösen und im schlimmsten Fall im Essen landen können.
Nach unzähligen Skizzen, Tests und Prototypen entstand schließlich ein völlig neues Reinigungssystem mit einem verstärkten Metallgewebe, das kraftvoll reinigt, ohne die typischen Risiken herkömmlicher Drahtbürsten.
Die erste Version baute Martin ausschließlich für sich selbst.
Doch schon nach den ersten Grillabenden wollten Freunde, Nachbarn und Bekannte ebenfalls eine haben. Aus einem kleinen Privatprojekt wurde schnell eine Idee, die immer mehr Grillfans begeisterte.
Doch genau hier begann das eigentliche Problem...
Einen funktionierenden Prototypen zu bauen ist eine Sache.
Ein hochwertiges Produkt in Serie zu produzieren, ist eine völlig andere.
Werkzeuge mussten entwickelt, Formen gefertigt, Sicherheitsprüfungen bestanden und die erste Produktion finanziert werden.
Am Ende stand eine Zahl, die Martin fast dazu brachte, seinen Traum aufzugeben:
Über 500.000 Euro Startkapital.
„Ich war Ingenieur – kein Unternehmer und schon gar kein Millionär. Diese Summe konnte ich unmöglich allein aufbringen.“
Viele hätten an diesem Punkt aufgegeben.
Martin entschied sich stattdessen für einen anderen Weg.
Er bewarb sich bei einer bekannten Investoren-TV-Show und stellte sich den kritischsten Investoren des Landes: