München: Ein Adler kreist über dem Berggrat. Ein seltener Vogel setzt sich auf einen Ast, 200 Meter entfernt. Im Stadion spielen Ihre Lieblingsathleten auf dem Platz – Sie sitzen auf den billigen Rängen hinten.
Mit bloßem Auge: winzige Punkte.
Mit dem Smartphone: verschwommener Matsch.
Genau für diese Momente schleppen Naturbegeisterte, Vogelbeobachter und Sportfans seit Jahrzehnten teure, klobige Ferngläser und Monokular-Teleskope mit – Geräte, die hunderte oder sogar tausende Euro kosten, ein eigenes Tragegestell brauchen und beim nächsten Urlaub im Hotelzimmer liegen bleiben, weil man sie nicht ins Handgepäck kriegt.
Das war für ein kleines Team von Optik-Ingenieuren der Ausgangspunkt für ein Projekt, das die etablierte Fernglas-Industrie bis heute nervös macht.
„Wir haben uns gefragt: Warum kostet ein Gerät, das nur ein Auge braucht und keinen Motor hat, mehr als ein Smartphone?
Die Antwort ist: Es muss nicht so sein."
Das Team hatte Zugang zu denselben optischen Berechnungsprogrammen und CNC-Präzisionsfräsmaschinen, die auch bei der Herstellung von Hochleistungsoptik für Medizin und Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.
Ihr Ziel: Die Abbildungsqualität eines 3.000-Euro-Teleskops in ein Gerät packen, das kleiner ist als eine Thermoskanne – und dabei weniger als ein Abendessen kostet.
Das Ergebnis heißt StarScope™ Monokular. Und wer es einmal in der Hand hatte, begreift sofort, warum die großen Konzerne gerade alles daran setzen, dass möglichst wenige davon erfahren.
Besser als Teleskope für 3.000 Euro – das ist keine Übertreibung