Dann hatte Klaus eine Idee, die alles verändern sollte
Noch am selben Abend begann der ehemalige Ingenieur zu tüfteln.
Sein Gedanke war überraschend simpel: Was wäre, wenn man Kleidung gar nicht mehr auf ein Bügelbrett legen müsste? Was, wenn heißer Wasserdampf ausreichen würde, um die Fasern direkt am hängenden Kleidungsstück zu entspannen und Falten in kürzester Zeit verschwinden zu lassen?
Klaus holte alte Bauteile und Werkzeuge aus seiner kleinen Werkstatt und begann zu experimentieren. Er testete verschiedene Dampfdüsen, Temperaturen und Abstände zum Stoff. Die ersten Versuche waren alles andere als perfekt – mal kam zu wenig Dampf, mal wurde das Gerät viel zu unhandlich.
Doch nach mehreren Wochen entstand schließlich sein erster funktionierender Prototyp.
Als seine Frau das Gerät zum ersten Mal ausprobierte, nahm sie eine zerknitterte Bluse aus dem Schrank, hängte sie auf einen Bügel und fuhr langsam mit dem heißen Dampf darüber.
Sekunden später sah der Stoff deutlich glatter aus.
„Das war's schon?“, fragte sie überrascht.
Von diesem Moment an wollte sie das Bügelbrett kaum noch hervorholen.
Doch Klaus wollte wissen, ob die Idee auch bei anderen funktioniert. Also ließ er Freunde und Nachbarn seinen Prototyp ausprobieren – mit Hemden, Kleidern, Blusen und Hosen.
Die Reaktion war fast immer dieselbe:
„Warum gibt es so etwas nicht schon längst?“
Für Klaus war das der Moment, in dem aus einer kleinen Idee in seiner Werkstatt plötzlich etwas Größeres wurde.
Er beschloss, daraus ein richtiges Gerät zu entwickeln...