München: Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Glühbirne, die nie durchbrennt. Einen Reifen, der nie abfährt. Eine Rasierklinge, die nie stumpf wird.
Für die Industrie ist das der absolute Albtraum. Für Sie wäre es die beste Anschaffung Ihres Lebens.
Genau das hat Klaus Breuer gebaut.
Und genau deshalb wurde er gefeuert!
Breuer arbeitete 14 Jahre lang als leitender Konstrukteur bei einem der größten deutschen Elektrogerätehersteller – zuletzt verantwortlich für die Entwicklung von Rasier- und Pflegeprodukten.
Breuer hatte im Laufe seiner Karriere Einblicke in moderne Materialentwicklungen erhalten: Hartmetall-Legierungen und keramikbeschichtete Titanverbunde, wie sie unter anderem in der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik eingesetzt werden.
Materialien, die für außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit und eine besonders lange Lebensdauer entwickelt wurden.
„Irgendwann stellte ich mir eine einfache Frage: Warum nutzen wir solche modernen Materialien nicht auch für einen Rasierer, der möglichst lange scharf bleibt?“
Nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen fasste Breuer einen Entschluss: Er wollte seine Idee selbst verwirklichen und einen Rasierer entwickeln, bei dem Langlebigkeit und dauerhafte Schärfe im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner Abfindung mietete er sich einen Werkstattraum in Augsburg und begann, das zu entwickeln, was er in 14 Jahren immer nur denken, aber nie umsetzen durfte:
Einen Rasierer mit einer Klinge aus keramisch beschichtetem Titan-Hartmetall – demselben Material, das in chirurgischen Instrumenten und Hochleistungsturbinen verbaut wird.